Aldi Süd

ALDI SÜD gehört zu den führenden Discountern auf dem deutschen und internationalen Markt und betreibt in Deutschland mit über 50.600 Mitarbeitenden rund 1.960 Filialen. Das Unternehmen hat mehr als zwei Drittel seiner Filialen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und bezieht seit 2017 für alle deutschen Standorte zu 100 Prozent Grünstrom. Alle unvermeidbaren Treibhausgasemissionen werden kompensiert. Neben dem Ausgleich seiner Unternehmensemissionen stellt ALDI SÜD ausgewählte Produkte klimaneutral. ALDI SÜD – seit 2017 der erste klimaneutrale Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands – hat sich 2020 ein neues Klimaziel gesetzt, das von der Science-Based Targets Initiative validiert wurde: Bis 2025 sollen die operativen Emissionen (Scope 1 und 2) gegenüber 2016 um 26 Prozent reduziert werden. 

Engagement für die Allianz ALDI SÜD hat im Rahmen des dritten Unterstützerkreistreffens der Allianz im November 2020 in einem Workshop die Klimastrategie des Unternehmens und dessen geförderte Kompensationsprojekte vorgestellt. Den Beitritt zur Allianz hat der Lebensmitteldiscounter durch eigene Presse- und Öffentlichkeitarbeit publik gemacht. Dabei wurde auch die Notwendigkeit einer Initiative wie der Allianz deutlich: Begriffe wie Klimaneutralität und freiwillige Kompensation sind in der breiten Öffentlichkeit noch erklärungsbedürftig.

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Das Projekt

Meeresschutz und Windenergie auf den Philippinen

Das Projekt kombiniert die Umweltschutzaktivitäten von Plastic Bank und den Ausbau der Windenergie miteinander. Als Nichtregierungsorganisation verfolgt Plastic Bank ein einfaches, aber wirkungsvolles Konzept, um das Meer vor Plastik zu schützen: Menschen, die in Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen Plastikmüll sammeln, können diesen gegen Geld, Lebensmittel oder Schulgebühren eintauschen. Um zusätzlich nachweisbar Treibhausgasemissionen einzusparen, wurde diese Initiative mit einem mit dem Gold Standard zertifizierten Windparkprojekt auf der Philippineninsel Luzon kombiniert: Für jede durch Windkraft kompensierte Tonne CO2 wird zusätzlich das Sammeln von zehn Kilogramm Plastikmüll durch Plastic
Bank finanziert. Der Windpark vermeidet jährlich 140.000 Tonnen Treibhausgasemissionen, versorgt 22.000 Menschen im Projektgebiet mit sauberem Strom und reduziert damit die Abhängigkeit der Philippinen von fossilen Energieimporten. Zudem wurden rund 800 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen.

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Das Projekt unterstützt folgende Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs):

Über das Projekt kompensierte Tonnen Emissionen:

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Kompensationsleistung 2020

Im Jahr 2020 hat ALDI SÜD mit vier Projekten die Gesamtemissionen des Unternehmens in Höhe von über 108.000 Tonnen CO2 kompensiert. Bei der Auswahl der Kompensationsprojekte achtet ALDI SÜD darauf, dass sie qualitativ hochwertigen Standards entsprechen und einen Bezug zum Kerngeschäft und dem eigenen Klimaschutzengagement – zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien – haben.

"Wir möchten noch mehr zum Klimaschutz beitragen und haben uns 2020 ein ehrgeiziges Klimaziel gesetzt, das von der Science-Based Targets Initiative validiert wurde. Bis 2025 sollen unsere operativen Emissionen (Scope 1 und 2) gegenüber 2016 um 26 Prozent gruppenweit reduziert werden".

Nadja Thorman

Manager Corporate Responsibility bei ALDI SÜD

 

Kompensierte Tonnen Emissionen von Aldi Süd im Jahr 2020:

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Fotonachweise: Aldi Süd, ClimatePartner