Kompensationspartner

Profil & Kontakt

Klima ohne Grenzen unterstützt seit 2010 als gemeinnützige Organisation die Vision einer „emissionsarmen Gesellschaft“, die unser Klima und die natürlichen Ressourcen schützt. Bei der Umsetzung dieser Vision ist unser Konzept: „Klimaschutz weltweit und zu Hause fördern“.

Wir beraten Unternehmen nach einem ganzheitlichen Ansatz (CO2-Vermeidung und CO2-Kompensation) um CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch nachhaltig zu senken. Durch die gesammelte Erfahrung aus der Umsetzung von Projekten mit über 300 Unternehmenskunden unterschiedlichster Branchen haben wir die Möglichkeit Unternehmen umfassend zu betreuen.

Alle unsere Kompensationsprojekte werden nach den höchsten internationalen Standards zertifiziert und überwacht. Außerdem haben wir es uns zum Grundsatz gemacht, bei der Planung und Umsetzung unserer Projekte immer mit lokal erfahrenen Hilfsorganisationen zu kooperieren und so die Ideen, Vorstellungen und die Erfahrung der Menschen vor Ort mit einzubinden.

Klima ohne Grenzen gemeinnützige GmbH
Grasssistraße 12
04107 Leipzig
+49 341 253564-15

www.klimaohnegrenzen.de

Fotonachweis: Klima ohne Grenzen

Spezifikationen

Projektländer und -regionen:
Afrika, Asien, Lateinamerika und die Karibik
Projektsektoren:
Erneuerbare Energien, Energieeffizienz & Brennstoffwechsel (z. B. von Kohle zu Gas)
Co-Benefits/Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs):
Zielgruppe:
Kleinunternehmen, Lokale Bevölkerung, Sonstiges
Genutzte Projektstandards:
Gold Standard bzw. Gold Standard for the Global Goals (GS VER)
Ausrichtung:
Gemeinnützig
Eigene Klimaschutzprojekte im Portfolio:
Ja
Entwicklung von Klimaschutzprojekten für Kund:innen:
Ja
Angebote und Services:
individuelle Bilanzierung des CO2e-Fußabdrucks, freizugängliches Tool zur Berechnung des CO2e-Fußabdrucks, Marketingunterstützung
Besonderheiten:
Zertifizierung von Klimaneutralität für Unternehmen und Produkte

PROJEKTBEISPIEL

Bio-Sand-Filter für arme Haushalte - sauberes Trinkwasser ohne klimaschädliches Abkochen

Projekthintergrund
Im zentralafrikanischen Uganda (Western Region, Nakivale Area) unterstützt Klima ohne Grenzen die lokale Herstellung und Anwendung von brennstoffsparenden Bio- Sand-Filtern zur Aufbereitung von Trinkwasser.

Bewohnern der Western Region steht mehrheitlich kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Die Folgen sind häufige Magen-Darm-Infektionen, die für Kleinkinder immer wieder tödlich verlaufen und hohe Umwelt- und Klimabelastung durch die Nutzung ineffizienter Holz-/Holzkohlefeuer zur Wasseraufbereitung. Weiterhin bindet die Beschaffung von Brennstoff zeitliche und finanzielle Ressourcen, die Familien dringend zur Deckung anderer Grundbedürfnisse benötigen. Im Rahmen des von der gemeinnützigen Organisation Samaritan‘s Purse Uganda und Klima ohne Grenzen durchgeführten Projektes erhalten 3.000 Haushalte (ca. 15.000 Personen) kostenlos einen Bio-Sand-Filter sowie umfassende Gesundheits- und Hygieneschulungen.

Die vor Ort hergestellten Wasserfilter benötigen weder Strom noch Treibstoff oder Chemikalien und sind nahezu wartungsfrei. Durch den geringeren Verbrauch an Brennholz und Holzkohle werden pro Jahr 4.000 t CO2 eingespart. Darüber hinaus trägt dieses Projekt zur Eindämmung der Abholzung bei und schützt so den wichtigen CO2-Speicher Wald und die Böden vor Erosion.
Land/Region
Uganda
Technologie
Wasseraufbereitung
Standard
Gold Standard (GS)
Status und Laufzeit
In Betrieb seit 2015 (geplante Laufzeit: 7 Jahre)
Zielgruppe
Haushalte
Erzielte Wirkung
Durch den geringeren Verbrauch an Brennholz und Holzkohle werden pro Jahr 4.000 t CO2 eingespart. Darüber hinaus trägt dieses Projekt zur Eindämmung der Abholzung bei und schützt so den wichtigen CO2-Speicher Wald und die Böden vor Erosion.
Erzielte Co-Benefits
SDG 1: Mehr als 15.000 Menschen gewinnen Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie mehr Zeit und Geld für wichtige Grundbedürfnisse (z. B. Schulbesuch, Erwerbstätigkeit). Durch weniger Krankheiten sparen Familien bis zu 150 Euro im Jahr.
SDG 3: Sauberes Trinkwasser sowie Gesundheits- und Hygieneschulungen verhindern Magen-Darm-Infektionen und reduzieren damit die Kindersterblichkeit. Durch geringere Rauchbelastung treten insbes. bei Frauen und Kindern weniger Atemwegserkrankungen auf.
SDG 15: Durch das Projekt können pro Jahr nahezu 4.000 Tonnen Brennholz eingespart werden. Der vor Abholzung bewahrte Wald ist wichtiger Bestandteil des lokalen Ökosystems (z. B. Schutz vor Dürre und Überflutungen, Lebensraum für viele Wildtierarten und natürlicher CO2-Speicher).
Kooperationspartner vor Ort
Samaritan´s Purse Uganda – eine christliche Hilfsorganisation, die seit mehr als 20 Jahren in Uganda Trinkwasser- und Sanitär-/Hygieneprojekte durchführt.

www.klimaohnegrenzen.de/projekte

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Fotonachweis: Klima ohne Grenzen
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Fotonachweis: Klima ohne Grenzen