Über uns

Seit Herbst 2018 verfolgt die Allianz für Entwicklung und Klima das Ziel, Entwicklungszusammenarbeit und internationalen Klimaschutz über das Instrument der freiwilligen Kompensation von Treibhausgasen zu verknüpfen und für die Finanzierung wichtiger Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zusätzliche Mittel zu mobilisieren.

Inzwischen arbeiten über 1.000 Unterstützer:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft für dieses Ziel – Partner, die Klimaneutralität anstreben und dafür ihre Treibhausgasemissionen gleichzeitig vermeiden, reduzieren und kompensieren.

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

Boris Herrmann Racing, Nina Ruge, Heike Janßen/Projekt Tembea/myclimate, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, PremiumBeat/Ricky Bombino

Um ihr langfristiges Wirken zu sichern und sogar zu multiplizieren und um ihre Arbeit auf ein solides Fundament zu stellen, wurde die Allianz für Entwicklung und Klima in eine Stiftung überführt. Die Gründerin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 

Die Stiftung ist eine öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Der Sitz der Stiftung befindet sich in Frankfurt am Main und die Geschäftsadresse in Berlin.

Sie wird beim Finanzamt Frankfurt am Main unter der Steuernummer 047 250 40273 geführt und wurde mit Datum vom 18.09.2020 wegen Förderung steuerbegünstigter Zwecke von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit und somit als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Die Stiftung wird vom Vorstandsvorsitzenden Peter Renner und von der Vorständin Dr. Olivia Henke geleitet.

Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima ist im Transparenzregister der Bundesrepublik Deutschland registriert. Die Satzung der Stiftung können Sie hier einsehen. 

Stiftungszwecke sind

  • die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit (§ 52 Abs. 2 Nr. 15 AO),
  • die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Umweltschutzes (§ 52 Abs. 2 Nr. 8 AO),
  • die Förderung von Wissenschaft und Forschung (§ 52 Abs. 2 Nr. 1 AO) und
  • die Förderung von Bildung und Erziehung (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO).

 

Historie

Die Allianz für Entwicklung und Klima wächst und entwickelt sich weiter: Bereits über 1.000 Partner:innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung als auch Privatpersonen machen bereits mit – von der Sparkasse bis zum DAX-Konzern, vom Fußballbundesligisten bis zur Stadtverwaltung. Das ist ein großartiger Erfolg!

Lesen Sie hier, wie es zu diesem Erfolg kam und wer daran beteiligt war.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bekennt sich zu seiner Verantwortung, beim Thema Klimaschutz eine führende Rolle zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund hat das BMZ im Herbst 2018 die Einrichtung einer Allianz für Entwicklung und Klima ins Leben gerufen. Mit dem Ziel der gleichzeitigen Förderung von nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz würdigt, verknüpft und wirbt die Allianz als institutionalisierte Plattform für nichtstaatliches Engagement, insbesondere auch des Privatsektors und rückt diesen Ansatz ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Um das Engagement der Unterstützer dauerhaft zu fördern und zu multiplizieren, wurde die Allianz im Herbst 2020 im Auftrag und mit Mitteln des BMZ in eine gemeinnützige Stiftung überführt, in der das BMZ den Kuratoriumsvorsitz innehat. 

Als kompetenter Dienstleister unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele in der internationalen Zusammenarbeit. Die GIZ bietet maßgeschneiderte, wirtschaftliche und wirksame Dienstleistungen für nachhaltige Entwicklung an.

Das Sekretariat der Allianz für Entwicklung und Klima wurde bis 31.Mai 2021 durch die GIZ in Bonn geführt. Es war bis dahin Ansprechpartner für die Unterstützer:innen, Interessent:innen und Kompensationspartner der Allianz, organisierte Veranstaltungen und Austauschtreffen, veröffentlichte Studien sowie Berichte und setzte sich für eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation ein. Das Sekretariat wurde dafür finanziert vom BMZ.

Haupttätigkeit des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) ist Zukunftsforschung und die Erforschung von Globalisierungsprozessen im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung sowie ihre Gestaltung durch Wirtschaft, Politik, öffentliche Institutionen und Gesellschaft.

Das FAW/n war von der ersten Idee über die Konzeptionierung bis hin zur Implementierung Impulsgeber und Unterstützer der Allianz für Entwicklung und Klima. In dieser Rolle setzt sich das FAW/n auch weiterhin für die nichtstaatliche Förderung von Projekten in Nicht-Industrieländern, die zugleich Entwicklung und internationalen Klimaschutz fördern, ein und gewinnt neue Unterstützer:innen.

Im Herbst 2020 wurde die Allianz in eine Stiftung überführt und so der Grundstein eines dauerhaften Engagements der Allianz für Entwicklung und Klima gelegt. Die Stiftung würdigt die bisherige Arbeit, die für den Aufbau der Allianz geleistet wurde und arbeitet zur Gewährleistung von Kontinuität weiterhin partnerschaftlich mit den drei Institutionen zusammen. Sie führt nunmehr mit dem Vorstandsvorsitzenden Peter Renner, der Vorständin Dr. Olivia Henke und dem neu aufgebauten Stiftungsteam die Aufgaben der Allianz in ihrer Geschäftsstelle in Berlin fort.