Kompensationspartner

Profil & Kontakt

Die Klima-Kollekte ist ein CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen, über den jeder Mensch, jede Organisation und jede Gemeinde unvermeidliche Emissionen aus Strom- und Wärmenergie, Reisen sowie Papier- und Druckerzeugnissen kompensieren kann. Die Ausgleichszahlungen werden gezielt in Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländer investiert und mindern Armut vor Ort, indem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven ermöglichen – zudem verringern sie den CO2-Ausstoß und schützen so das Klima. Der Ausgleich von CO2-Emissionen geschieht dabei durch Klimaschutzprojekte kirchlicher Organisationen oder ihrer Partner. Ihr Klimaschutzbeitrag wird transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Gesellschafterhäuser der Klima-Kollekte.

Klima-Kollekte – Kirchlicher Kompensationsfonds gGmbH
Caroline-Michaelis-Str. 1
10115 Berlin
+49 (0) 30 65211-4001

Fotonachweis: Brot für die Welt

Spezifikationen

Projektländer und -regionen:
Projektsektoren:
Co-Benefits: Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs):
Zielgruppe:
Genutzte Projektstandards:
Rechtsform:
Portfolio:
Eigene Klimaschutzprojekte:
Angebote und Services:
Besonderheiten:
Beratung zu Reduktionsmöglichkeiten von CO2-Emissionen; Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit; Versand von kostenlosem Informationsmaterial; Verleih einer Ausstellung zum Thema Klimaschutz und CO2-Kompensation

PROJEKTBEISPIEL

Energiesparende Herde in Bangladesch

Projekthintergrund
Die Klimakrise bedroht auch in Bangladesch Mensch und Natur. Um die Bevölkerung in ihrer Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, ist es notwendig, dass die Lebensgrundlagen von einkommensschwachen Familien gestärkt werden.

In Bangladesch kochen mehr als 90% der Haushalte auf ineffizienten Kochherden, die auf Brennholz angewiesen sind. Dabei wird eine erhebliche Menge an Treibhausgasemissionen ausgestoßen, der Rauch verursacht außerdem Atemwegserkrankungen und nicht selten verbrennen sich Familienangehörige am Feuer. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn Familien auf offenen Feuerstellen kochen.

Die Christian Commission for Development in Bangladesch (CCDB) hat im Jahr 2009 ein spezielles Programm zum Klimaschutz ins Leben gerufen und gemeinsam mit einem Dorfkomitee in den Distrikten Barguna und Bagerhat im Süden Bangladeschs ein Klimaschutzprojekt initiiert.

Innovative Klimalösungen und die Verbreitung klimafreundlicher Technologien sollen helfen, den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen zu verringern und die gesundheitliche Situation der Frauen und Kinder zu verbessern. Konkret heißt das: Um Brennholz zu sparen, bekommen die Haushalte in der Region nach und nach energiesparende Herde zur Verfügung gestellt. Für die Installation, die Einweisung und die Kontrollen in der Folgezeit finden etwa 100 Menschen eine Beschäftigung. Im Herstellungsprozess sind die Frauen verantwortlich für das Schleifen der Einzelteile.

Ein Herd kostet etwa 16 Euro, Familien leisten einen Eigenbeitrag von 5 Euro. Die energiesparenden Herde benötigen 70 bis 80 Prozent weniger Feuerholz beim Kochen. Auf diese Weise werden pro Herd 3,27 t CO2 im Jahr eingespart. Frauen und Mädchen, die traditionell für die Besorgung von Brennholz zuständig sind, müssen so sehr viel seltener in den Wald zum Holz sammeln gehen.
Land/Region
Bangladesch
Technologie
Energiesparende Herde
Standard
Gold Standard for the Global Goals
Status und Laufzeit
2019 bis 2024
Zielgruppe
Haushalte in den Distrikten Barguna und Bagerhat, im Süden Bangladeschs.
Erzielte Wirkung
Insgesamt 46.267 t CO2
Erzielte Co-Benefits
Kooperationspartner vor Ort
Christian Commission for Development in Bangladesh (CCDB)
Link zu weiteren Projektbeispielen
Fotonachweis: Brot für die Welt
Fotonachweis: Christian Commission for Development in Bangladesch