Kompensationspartner

Profil & Kontakt

Die internationale Initiative mit Schweizer Wurzeln gehört weltweit zu den Qualitätsführern von freiwilligen CO2-Kompensationsmaßnahmen. Mit Projekten höchster Qualität treibt myclimate seit 2002 weltweit messbaren Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung voran. Emissionen werden reduziert, indem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energien ersetzt, lokale Aufforstungsmaßnahmen mit Kleinbauernfamilien umgesetzt und energieeffiziente Technologien implementiert werden.

myclimate trägt darüber hinaus zum Erreichen der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN bei, also zu messbaren, nachhaltigen Entwicklungszielen auf sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene.

Zum Kundenkreis zählen große, mittlere und kleine Unternehmen, die öffentliche Verwaltung, Non-Profit Organisationen, Veranstalter sowie Privatpersonen. Über Partnerorganisationen ist myclimate auch in anderen Ländern vertreten.

myclimate Deutschland gGmbH
Kurrerstr. 40/3
72762 Reutlingen
+49 7121 31777 50

www.myclimate.de

Fotonachweis: myclimate

Spezifikationen

Projektländer und -regionen:
Afrika, Asien, Lateinamerika und die Karibik, Ozeanien
Projektsektoren:
Erneuerbare Energien, Energieeffizienz & Brennstoffwechsel (z. B. von Kohle zu Gas), Nachhaltige Landwirtschaft und Landnutzung, Aufforstung, Wald- oder Moorschutz, Abfallwirtschaft oder Deponiegas
Co-Benefits/Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs):
Zielgruppe:
Schulen, Lokale Bevölkerung
Genutzte Projektstandards:
Clean Development Mechanism + Gold Standard (CDM CER + GS), Gold Standard bzw. Gold Standard for the Global Goals (GS VER), Plan Vivo (PVC)
Ausrichtung:
Gemeinnützig
Eigene Klimaschutzprojekte im Portfolio:
Ja
Entwicklung von Klimaschutzprojekten für Kund:innen:
Ja
Angebote und Services:
individuelle Bilanzierung des CO2e-Fußabdrucks, freizugängliches Tool zur Berechnung des CO2e-Fußabdrucks, Marketingunterstützung, Angebot von Projekten mit Biodiversitätsfokus, Angebot von Projekten im Bereich Insetting (Lieferkettenbezug)
Besonderheiten:
Klimastrategie, Science Based Targets (SBT), Klimabildungsformate, Product Carbon Footprint (PCF), Life Cycle Assessment (LCA), Environmental Product Declaration (EPD)

PROJEKTBEISPIEL

Sauberes Trinkwasser für Schulen und Haushalte durch Filtersysteme

Projekthintergrund
Dieses Programm fördert den Zugang zu diversen Wasserfiltertechnologien für Familien und Schulen, um die Abholzung zu vermindern und Erkrankungen insbesondere von Kindern zu vermeiden.

Mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser und ungenügende sanitäre Grundversorgung sind die Hauptursache von jährlich 2,2 Millionen Todesfällen, ausgelöst durch Durchfallerkrankungen. Gemäss WHO/UNICEF-Bericht haben 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen. In Uganda kochen 40 Prozent der Bevölkerung das Wasser ab, ein noch größerer Teil behandelt das Wasser gar nicht. Zusätzlich ist der Einsatz von Holz zum Kochen und Wasserabkochen einer der Hauptgründe für die weltweite Abholzung.

Es werden solare und elektrische ultraviolette (UV-)Filter, Keramikfilter sowie Ultra-Filtrationssysteme verwendet. Kleinere Filtersysteme für Haushalte bereiten zwei bis sechs Liter Wasser pro Stunde auf. Institutionelle Wasseraufbereitungssysteme reinigen bis zu 650 Liter pro Stunde.

Die Schulleiterin Mulindwa Muhammed Noor der Kawempe Mbogo Muslim Primary School ist begeistert: „Früher mussten wir das Wasser mit chemischen Tabletten reinigen, da wir nicht genügend Wasser abkochen konnten. Es schmeckte schlecht, die Tabletten waren teuer und nicht immer verfügbar.“
Land/Region
Uganda
Technologie
Wasseraufbereitung
Standard
Gold Standard VER
Status und Laufzeit
Projektstart 2014
Zielgruppe
Haushalte und Institutionen
Erzielte Wirkung
Über 60.000 t CO2-Reduktion pro Jahr
Erzielte Co-Benefits
Das Verbrennen von Holz schädigt nicht nur die Umwelt, sondern ist auch schlecht für die Gesundheit. Zudem verbringen Frauen und Kinder viele Stunden mit der Holzsuche, anstatt die Zeit für produktivere Aktivitäten nutzen zu können. Die Filtersysteme verringern die Absenzen der Kinder in der Schule, denn Wurminfektionen und Durchfall, aber auch Typhus sind die Hauptgründe für unregelmäßigen Schulbesuch. Die Filtersysteme helfen auch mit, Kosten für das Wasseraufkochen zu sparen und den Plastikabfall an Schulen zu reduzieren, da Schülerinnen und Schüler keine Plastikflaschen mehr zur Schule bringen müssen.
Kooperationspartner vor Ort
myclimate arbeitet vor Ort mit Ecotrust und CHAIN zusammen, für die Schulwasserfilter mit Impact Water.

www.myclimate.org/de/informieren/klimaschutzprojekte/

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