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Im Interview erklärt Stabhochspringerin und Botschafterin Jacqueline Otchere, wie Sport mehr sein kann als Wettkampf…

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Lisa Maria Kunst
Wie kann Künstliche Intelligenz die Qualität und Haltbarkeit von Lebensmitteln optimieren?
Nishit Agrawal ist Gründer des Berliner Start-ups SkoneLabs und gehört zu den Forbes „30 under 30“. Mit seinem Unternehmen reduziert er mithilfe von Künstlicher Intelligenz Lebensmittelverluste entlang der Lieferkette und sichert gleichzeitig die Qualität der Lebensmittel. Im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus erklärt er, warum ein Großteil der Lebensmittel bereits verdirbt, bevor sie überhaupt im Supermarkt ankommen, und welche Rolle Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und unerkannter Schimmel dabei spielen. Agrawal zeigt, wie datenbasierte Sensorik und KI eingesetzt werden können, um den Zustand von Lebensmitteln frühzeitig zu erkennen und Prozesse in Lagerung und Transport effizienter zu steuern. Dabei wird deutlich, wie technologische Innovation nicht nur zur Reduktion von Verschwendung beitragen kann, sondern auch wirtschaftliche Vorteile schafft und Ressourcen schont. Eine Episode über die Ursachen globaler Lebensmittelverschwendung, das Potenzial von Technologie in der Qualitätssicherung und die Frage, wie nachhaltige Innovation entlang komplexer Lieferketten gelingen kann.
Warum ist Belegbarkeit bei Umweltaussagen so wichtig?
Ina Kamps ist Rechtsanwältin für Marken- und Wettbewerbsrecht und Expertin für nachhaltige Unternehmenskommunikation. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt sie, welche Rolle das Recht beim Klimaschutz spielt und was die neuen EU-Richtlinien „Empowering Consumers Directive“ und „Green Claims Directive“ für Unternehmen und Verbraucher:innen konkret verändern. Sie beschreibt, was hinter Begriffen wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ stehen muss, weshalb eigene Nachhaltigkeitssiegel bald der Vergangenheit angehören und welche Anforderungen an glaubwürdige Klimaziele gestellt werden. Ziel der Regulierung ist es, Greenwashing einzudämmen und Verbraucher:innen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben. Gleichzeitig geht es um die Balance zwischen wirksamer Regulierung und bürokratischer Belastung, um das Phänomen des „Green Hushing“ und um die Frage, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen glaubwürdig kommunizieren können. Eine Episode über Transparenz, Verantwortung und die Bedeutung klarer Regeln für eine nachhaltigere Wirtschaft.
Wann wird Mobilität zur Freiheit?
Katja Diehl ist Mobilitätsexpertin und setzt sich wie kaum eine andere für eine inklusive, klimagerechte und autoarme Mobilität ein. Im Gespräch mit Anja Backhaus zeigt sie, warum für sie die Verkehrswende weit über den Wechsel zum E-Auto hinausgeht: Es geht um echte Freiheit in der Fortbewegung, um Wahlmöglichkeiten, Gerechtigkeit und Lebensqualität – besonders für Menschen ohne Führerschein, für Kinder, Senior:innen und finanziell Benachteiligte.

Gemeinsam beleuchten Katja Diehl und Moderatorin Anja Backhaus, wie stark Autos noch unseren Alltag und die Infrastruktur prägen. Sie sprechen über Prestige, Statussymbole und über die Folgen, die eine von PKW dominierte Mobilität für Klima und gesellschaftlichen Zusammenhalt hat. Es geht um den notwendigen Wertewandel – und darum, wie mutige politische Maßnahmen und globale Perspektiven echte Alternativen schaffen können, gerade auch im ländlichen Raum.

Diese Episode zeigt auf, wie Mobilität echte Freiheit und Teilhabe für alle ermöglichen kann – und warum Veränderung oft beim Denken und beim Hinterfragen von Werten beginnt.
Wie werden Unternehmen zu Klimaakteuren?
Arne Dunker hat vor über 15 Jahren die Deutsche KlimaStiftung mitbegründet, um Klimabildung und den gesellschaftlichen Dialog zum Thema voranzutreiben. Im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus schildert er, wie die Stiftung Klima- und Fluchtgeschichten sichtbar macht, Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung begreift und Unternehmen für Klimaschutz gewinnt – gerade mit Fokus auf junge Fachkräfte und Führungskräfte.

Dunker zeigt, wie persönliche Betroffenheit, globale Verantwortung und strukturelle Veränderungen zusammengehören. Er spricht über Klimagerechtigkeit, über die Rolle von Bildung in Schulen und im Berufsleben, und darüber, warum Vernetzung und Kooperation für die Transformation so wichtig sind.

Eine Episode über die Macht von Dialog und Bildung, praktische Klimaschutz-Initiativen und die Herausforderungen aktueller Krisen – und darüber, wie Zuversicht und Engagement Wege in eine lebenswerte Zukunft aufzeigen.
Wie bringt Bildung die Transformation ins Rollen?
Prof. Dr. Bakr Fadl ist Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und Innovation an der International School of Management. Im Gespräch mit Anja Backhaus zeigt er, wie sehr Bildung und innovative Ansätze den Wandel vorantreiben und warum vor allem junge Gründerinnen, Gründer und Studierende Schlüsselakteure für eine nachhaltige Entwicklung sind – sowohl in Europa als auch im Globalen Süden. Sein Ansatz: Nachhaltigkeit braucht unternehmerische Kreativität, neue Netzwerke und den Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen. Fadl erläutert, wie die Wirtschaftswissenschaft das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in die Lehre integriert und weshalb Innovation, Transfer und unternehmerisches Denken dabei unverzichtbar sind. Er spricht über das Generationenpotenzial, Future Skills, soziales Unternehmertum und die Kraft frugaler Innovationen – von Solar-Home-Systemen bis zu energieeffizienten Kochhilfen im Globalen Süden.

Im Fokus steht die Frage: Wie können Universitäten Keimzellen für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel werden? Fadl berichtet von Motivation, Widerständen im Unternehmensalltag und der Bedeutung globaler Vernetzung – und gibt persönliche Einblicke in seine Arbeit für eine lebenswerte, zukunftsfähige Gesellschaft.

Eine Episode über die große Hebelwirkung von Bildung, die Herausforderungen und Chancen innovativer Gründungen – und darüber, warum nachhaltige Entwicklung und wirtschaftlicher Erfolg sich heute nicht mehr ausschließen.
Was hat psychische Gesundheit mit dem Klimawandel zu tun?
Lea Dohm ist Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin und eine der wichtigsten Stimmen für Klimakommunikation und Planetary Health in Deutschland. Im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus zeigt sie, wie eng psychische Gesundheit und Klimakrise miteinander verbunden sind – und warum die Schnittstelle von Psychologie und Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Wandel zunehmend wichtiger wird. Ihr Ansatz: Transformation braucht Menschen und unsere Lebensweise sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen prägen maßgeblich unser Wohlbefinden. Dohm erläutert, wie Umweltbedingungen den Verlauf von Angsterkrankungen und Depressionen beeinflussen, warum neue soziale Normen und positive Zukunftsbilder essenziell sind und wie Unternehmen und Institutionen psychische Entlastung in Richtung Nachhaltigkeit fördern können. Im Fokus steht die Frage: Wie gelingt es, die eigene Wirksamkeit zu entfalten, mit Ambiguität und Schuldgefühlen konstruktiv umzugehen und gesellschaftliche Prozesse nachhaltig zu gestalten? Dohm spricht zudem über die Rolle von Verbänden wie KLUG und Psychologists for Future, Co-Benefits von Klimaschutz und das Konzept der Planetaren Gesundheit – und gibt persönliche Einblicke in ihre Motivation, sich für diese Themen zu engagieren. Eine Episode über die Kraft der Vernetzung, die Bedeutung von psychologischer Mitgestaltung und darüber, wie wir an der Umweltkrise wachsen können, statt an ihr zu verzweifeln.
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