Leuchtturm-Wettbewerb

Mit Klimaschutzprojekten Entwicklung voranbringen

Nachhaltige Entwicklung und globaler Klimaschutz gehen Hand in Hand – und verdienen Sichtbarkeit. Der 2025 erstmals durchgeführte Leuchtturm-Wettbewerb für Klimaschutzprojekte hebt innovative und wirkungsvolle Projekte im Globalen Süden hervor und wird im Jahr 2026 fortgeführt.

Warum teilnehmen?

Der Leuchtturm-Wettbewerb gab unseren Partner:innen für Entwicklung und Klima im Jahr 2025 erstmals die Möglichkeit, ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und Anerkennung für ihr zukunftsweisendes Engagement in der Projektentwicklung zu erhalten. Auch 2026 laden wir wieder zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Dieses Mal öffnen wir den Wettbewerb zusätzlich für weitere Projektentwickler:innen außerhalb unseres bisherigen Kreises der Partner:innen für Entwicklung und Klima hinaus. So möchten wir die Sichtbarkeit qualitativ hochwertiger Projekte weiter stärken.

Wer kann teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich im Jahr 2026 an Projektbetreibende im freiwilligen Kohlenstoffmarkt, die bereits mit ihren Projekten im Globalen Süden zur Reduzierung von Treibhausgasen und zur nachhaltigen Entwicklung in den Gastländern beitragen. Gesucht werden Projekte, die Klimaintegrität nachweisen und soziale und ökologische Mehrwerte im Sinne der Agenda 2030 bieten. 

Teilnehmen dürfen Organisationen mit Sitz in der Europäischen Union, die zusammen mit Partner:innen im Globalen Süden ein Projekt mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung entwickeln und umsetzen. Das Projekt muss unter einem von der Stiftung zugelassenen Standard registriert sein.    

Ablauf des Wettbewerbs

  • Ausschreibung und Bewerbung: Bewerben Sie sich mit Ihrem Klimaschutzprojekt, indem Sie unseren Fragebogen ausfüllen und die erforderlichen Dokumente einreichen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. März 2026.
  • Bewertung: Ein unparteiisches Evaluierungskomitee aus Mitarbeitenden der Stiftung und einer unabhängig beratenden Organisation sichtet alle Bewerbungen in Bezug auf die Einhaltung der Teilnahmebedingungen und prüft alle Bewerbungen sorgfältig auf Basis der Angaben. Telefoninterviews mit Bewerberorganisationen sind Teil des Prozesses. Anschließend werden zunächst drei Final-Projekte ausgewählt, die am höchsten bewertet werden. Voraussetzung für die Bewertung des Projekts im Hinblick auf die Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung ist die Integrität des Projekts.
  • Auswahl des Gewinnerprojekts: Die drei am besten bewerteten Projekte werden externen Gutachter:innen vorgestellt, die das potenzielle Gewinner-Projekt auswählen, das anschließend vor Ort geprüft wird. 
  • Auszeichnung: Das Gewinnerprojekt wird feierlich bei unserer Jahreskonferenz am 30.09.2026 ausgezeichnet und auf den Kanälen der Stiftung präsentiert. Ein professionell produziertes Projekt-Video begleitet die Verleihung des Gewinner-Projektes.

Bei der Bewertung der eingereichten Projekte gelten folgende Kriterien:

  • Gesellschaftlicher Einfluss: Wie trägt das Projekt zur nachhaltigen Entwicklung bei?
    Beiträge zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 sind wichtige Benefits hochqualitativer Projekte im freiwilligen Kohlenstoffmarkt. Wir wollen von Ihnen erfahren, welche positiven Beiträge durch Ihr Projekt in der Region oder im Land des Globalen Südens gefördert werden. Außerdem zeigen Sie uns auch, wie Ihr Projekt dazu beiträgt, dass diese Wirkungen langfristig möglich gemacht werden. Deswegen ist es uns zudem wichtig, dass Sie eine Partnerorganisation im Durchführungsland haben. Dies ist eine unserer Voraussetzungen für die erfolgreiche Einreichung.

  • Innovationsgrad: Werden innovative Technologien oder Methoden eingesetzt? 
    Dabei interessiert uns besonders, welche positiven Veränderungen Ihr Projekt auf Klima und Gesellschaft im Projektland ermöglicht. Es muss sich dabei nicht um innovative Technologien handeln, auch neue Strategien der Implementierung oder eine innovative und langfristige Einbindung der lokalen Bevölkerung honorieren wir. Für bestimmte Projekttypen sehen wir im aktualisierten Fragebogen zusätzliche Fragen vor, um gestiegenen Qualitätsanforderungen entsprechend Rechnung zu tragen.

  • Ganzheitlichkeit: Wie integriert sich das Projekt in nationale und internationale Strategien?
    Wir wollen wissen, inwieweit ein Austausch zum Projekt mit dem Gastland oder der regionalen Verwaltung stattfindet. Außerdem fragen wir ab, wie die Langfristigkeit des Projekts über die Laufzeit hinaus sichergestellt wird.

  • Due Diligence: Um Projektwirkungen und -erfolge einschätzen und nachvollziehen zu können, bedarf es einer transparenten und nachvollziehbaren Berichterstattung.
    Damit auch wir uns ein umfassendes Bild Ihres Projektes machen können, bitten wir Sie um die Einreichung von Projektdokumenten. Ihre Antworten auf dem Fragebogen und die Projektdokumente werden in mehreren Stufen von unterschiedlichen Expert:innen geprüft. Hierzu wird ein Punktesystem angewandt, das aus mehreren Frage-Blöcken besteht. Die Nachweise der Angaben fließen in die Bewertung ein. Das potenzielle Gewinnerprojekt wird zudem als Teil der Prüfung vor Ort besucht. Hier bauen wir auf Ihre Unterstützung in Bezug auf die Organisation und Umsetzung des Vor-Ort-Besuchs.

Haben Sie Fragen zum Wettbewerb?

Wir laden Sie ein, Ihre Rückfragen in einem Informationstermin mit uns zu besprechen.
Die Informationsveranstaltung findet am 28. Januar 2026 von 14:00 – 15:00 Uhr statt und soll dazu dienen, interessierten Organisationen die Möglichkeit zu geben, sich zum Ablauf und den Bewertungskriterien zu informieren sowie potenzielle Rückfragen zu Wettbewerbsbeginn zu adressieren.

Alle Informationen gebündelt

Der Gewinner des Leuchtturm-Wettbewerbs für nachhaltige Kompensationsprojekte 2025

Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima prämiert das Projekt „Hifadhi Livelihoods Cookstoves“ als Gewinner des Leuchtturm-Wettbewerbs 2025. Das Projekt in Kenia leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele und zeigt, wie Entwicklungswirkungen und Klimaschutz im globalen Süden erfolgreich erreicht werden.

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Mehr Informationen

Kontaktieren Sie uns:

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich an Sina Brod unter leuchtturm@allianz-entwicklung-klima.de.  

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