15.09.2025
Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima prämiert das Projekt „Hifadhi Livelihoods Cookstoves“ als Gewinner des diesjährigen Leuchtturm-Wettbewerbs. Das Projekt in Kenia leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele und zeigt, wie Entwicklungswirkungen und Klimaschutz im Globalen Süden erfolgreich erreicht werden.
Der von der Stiftung in diesem Jahr erstmalig ausgelobte Leuchtturm-Wettbewerb würdigt herausragende Projekte im globalen Süden, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur nachhaltigen Entwicklung im Gastland beitragen. „Wir freuen uns, mit dem Leuchtturm-Wettbewerb ein Projekt sichtbar zu machen, das zum Klimaschutz beiträgt und zudem die Lebensbedingungen vor Ort verbessert“, so Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung, ergänzt: „Wir danken allen Teilnehmenden des Wettbewerbs für ihr Engagement. Dies zeigt, wie Maßnahmen im globalen Süden Wirkung und sozialen und ökologischen Nutzen im Sinne der Agenda 2030 entfalten.“
Das prämierte Projekt „Hifadhi Livelihoods Cookstoves“ in Kenia von EcoAct, Teil von Schneider Electric, erfüllt die Ziele in ausgesprochener Weise. Das Projekt wurde unter Beteiligung des eigens aufgesetzten Livelihoods Funds vorfinanziert. Neben nachgewiesenen Emissionsminderungen laut aktuellem Zertifizierungsstandard leistet das Kochherde-Projekt insbesondere Beiträge zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs):
Über das Projekt
Ergänzend zu den energieeffizienten Kochherden erhalten Nutzer:innen Setzlinge für Obst- (Avocado, Mango), Holz- und Heilbäume (z. B. Neem). Diese Maßnahmen unterstützen die Regeneration des fragilen kenianischen Ökosystems Wald, stärken das Bewusstsein der lokalen Gemeinschaften für die Bedeutung ihrer Wälder und schaffen nachhaltige Einkommensquellen durch die Bewirtschaftungsmöglichkeiten sowie Zugang zu nachhaltig angebautem Brennholz. Die ländliche Bevölkerung, insbesondere Frauen und Kinder, profitiert somit vielfältig von diesem Projekt.
Die Dauerhaftigkeit des Projekts wird durch verschiedene Aktivitäten gestärkt. Hierzu gehört beispielsweise die Schulung lokaler Handwerker:innen, die Kochherde nach Projektende eigenständig zu reparieren. Während der Projektlaufzeit wird den Nutzer:innen die kostenlose Reparatur der Kochherde angeboten. Beides zusammen sichert die Langlebigkeit der Kochherde, auch über die Projektlaufzeit hinaus, was stark zur Ressourceneffizienz des Projektes beiträgt. Zudem arbeitet das Projekt eng mit den lokalen Gemeinden zusammen, um sicherzustellen, dass sie die Verantwortung für die Instandhaltung ihrer Kochherde übernehmen, sobald keine Kohlenstofffinanzierung durch das Projekt mehr besteht.
Das Projekt zeichnet sich durch seine sehr hohe Qualität aus. Es ist zertifiziert mit dem Gold Standard 4 the Global Goals (GS4GG), der strengste Anforderungen an soziale und ökologische Rahmenbedingungen stellt. Dieser vom Climate Change Project (CCP) zugelassene Standard gewährleistet zudem die weitgehende Erfüllung der IFC-Kriterien, die die Stiftung zu Grunde legt, um die sozialen und ökologischen Wirkungen der Projekte einzuschätzen. Mehr Informationen zu Standards befinden sich in der von der Stiftung veröffentlichten GAP-ANALYSE.
Über den Leuchtturm-Wettbewerb
In der erstmaligen Durchführung des Wettbewerbs waren exklusiv die Partner:innen für Entwicklung und Klima der Stiftung zur Teilnahme eingeladen. Bis Ende April 2025 konnten Projekte eingereicht werden, die nachweisbare Entwicklungswirkungen erzielen. Die Auszeichnung erfolgt am 1. und 2. Oktober im Rahmen des Sustainable Development Future Forums 2025, der Jahreskonferenz der Stiftung, in Form einer Würdigung des Projektes. Ein professionell produziertes Projekt-Video begleitet die Verleihung des Gewinner-Projektes.
Bei der Bewertung der eingereichten Projekte galten folgende Kriterien:
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