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Hier kommen Sie zum Infosheet „Private Klimafinanzierung im Globalen Süden”.

Sowohl dieses Infosheet als auch weitere Infosheets und Studien stehen Ihnen kostenlos und frei zugänglich zur Verfügung: https://allianz-entwicklung-klima.de/informieren/infosheets_und_leitfaeden/

Die Bekämpfung der Klimakrise und ein Wandel zur nachhaltigen Entwicklung sind globale Aufgaben, die nur gemeinsam gelingen können.

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich mit dem Pariser Klimaabkommen und den Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 ab 2015 dazu verpflichtet, diese Ziele global zu verfolgen.1 U. a. wird anerkannt, dass alle Staaten gemeinsam verpflichtet sind, die Klima- und Biodiversitätskrise zu bekämpfen. Dabei gilt das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common But Differentiated Responsibilities, CBDR), das sich auf den ungleichmäßigen Beitrag verschiedener Staaten zur Klimakrise und damit auf ihre unterschiedliche Verantwortung für globalen Klimaschutz bezieht. Demnach haben die Industrieländer einen größeren Beitrag zu leisten, indem sie Entwicklungs- und Schwellenländer bei ihren Bemühungen für mehr Klimaschutz vor allem finanziell unterstützen.

Im Sinne der Klimaverantwortung sollten sich aber auch alle nicht-staatlichen Akteur:innen verhalten, die aufgrund ihrer Treibhausgas-Emissionen zur Klimakrise beigetragen haben und dies ggf. noch immer tun. Ein ambitioniertes Handeln ist umso dringlicher, als dass die staatlichen Mittel nicht ausreichend sind, um unser Klima erfolgreich zu schützen und nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern.


1 UBA (2022): Gemeinsame Umsetzung der 2030-Agenda/SDGs und des Pariser Abkommens.
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/gemeinsame-umsetzung-der-2030-agenda-sdgs-des