Neuer UNEP-Bericht: Warum jede Klimaschutzmaßnahme zählt

10.09.2026

Der am 2. September veröffentlichte Bericht „Limiting Overshoot Spotlight Report“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) macht deutlich: Je stärker und länger die globale Erwärmung die 1,5-Grad-Grenze überschreitet, desto größer werden die Risiken für Menschen, Wirtschaft und Ökosysteme. Zudem zeigt der Bericht, dass die Höhe der Erwärmung und die Dauer einer Überschreitung weiterhin maßgeblich durch heutige Entscheidungen beeinflusst werden können.  

„Der Bericht macht deutlich: Eine mögliche Überschreitung des 1,5-Grad-Ziels ist ein Auftrag zum Handeln. Neben ambitionierter Emissionsminderung braucht es deutlich mehr privatwirtschaftliche Investitionen in nachhaltige Entwicklung“, so Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. 

„Qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte leisten einen wichtigen Beitrag: Sie tragen zur Reduzierung von Emissionen bei und fördern nachhaltige Entwicklung in besonders von der Klimakrise betroffenen Regionen“, so Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. 

Der Bericht warnt, dass das 1,5-Grad-Ziel absehbar überschritten wird und dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Überschreitung zeitlich und im Ausmaß auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Um die Folgen des Klimawandels wirksam einzugrenzen, ist neben entschlossener Minderung des Treibhausgasausstoßes auch die Entnahme bereits ausgestoßener Treibhausgase aus der Atmosphäre erforderlich.  

Den UNEP-Bericht gibt es hier zum Nachlesen.
Wie Sie sich als Unternehmen engagieren können, erfahren Sie hier. 

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