Kompensationspartner

Profil & Kontakt

Mehr Wald – dafür setzt sich der gemeinnützige Verein PRIMAKLIMA seit fast 30 Jahren ein.

Die ökologischen und sozialen Mehrwerte stehen bei allen Projekten im Mittelpunkt. So konnten rund um den Globus schon zahlreiche Mischwälder entstehen und die Atmosphäre deutlich um schädliches CO2 entlastet werden.

Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung schaffen wir neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und schützen wertvolle Habitate. Wir helfen Kleinbauernfamilien, sich in lokalen Kooperativen zu vernetzen und sichern ihnen ein Einkommen zu, z.B. für die Pflege der Wälder. Die neuen Bäume verbessern die Wasserversorgung in dürregefährdeten Regionen und schützen die Menschen und ihre Ernten vor Überschwemmungen.

Alle PRIMAKLIMA-Kompensationsprojekte sind nach höchsten internationalen Standards zertifiziert.

PRIMAKLIMA
Steinhaus 1
51429 Bergisch Gladbach
+49 (0) 2204 50 89 400

info@primaklima.org

www.primaklima.org

Fotonachweis: PRIMAKLIMA

Spezifikationen

Projektländer und -regionen:
Projektsektoren:
Co-Benefits/Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs):
Zielgruppe:
Genutzte Projektstandards:
Ausrichtung:
Eigene Klimaschutzprojekte im Portfolio:
Entwicklung von Klimaschutzprojekten für Kunden:
Angebote und Services:
Besonderheiten:

PROJEKTBEISPIEL

Uganda – Renaturierung des tropischen Regenwalds

Projekthintergrund
Der Kibale Nationalpark im Westen Ugandas ist ein echter Hotspot der Artenvielfalt. Neben der größten Schimpansen- Population der Welt leben hier zahllose weitere schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Auch der fast ausschließlich hier im Nationalpark noch überlebende Uganda Stummelaffe konnte durch das Projekt sein Territorium ausweiten. Ein Gebiet, dass durch menschlichen Einfluss extrem unter Druck geraten war. Wiederaufforstungen sind nötig, um dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten und degradierte Flächen wieder in großflächige Lebensräume umzuwandeln.

Neben der Auswahl der richtigen Baumarten gehören sachgerechte Pflege und effektiver Feuerschutz zu den Maßnahmen, die zur Wiederherstellung des Ökosystems ergriffen werden. Für die Menschen vor Ort bietet das Projekt daher im Forstbereich verschiedene Ausbildungsund Arbeitsmöglichkeiten. Zusätzlich entstehen u.a. im Ökotourismus neue Einkommensmöglichkeiten. Die umliegenden Dörfer werden außerdem vor Wildtierübergriffen aus dem Park geschützt. Dank des hohen sozialen Wertes für die Bewohner:innen der Region, genießt das Projekt eine sehr hohe Akzeptanz.

Das Projekt erfüllt neben den obligatorischen Kriterien des CCB auch das zusätzliche Gold-Level-Kriterium „außergewöhnliche Beiträge zur Biodiversität“.
Land/Region
West Uganda, Distrikt Kabarole, innerhalb des Kibale Naionalparks
Technologie
Aufforstung, Wiederaufforstung
Standard
VCS/CCBS
Status und Laufzeit
Projektstart 1994, Crediting Period ab 2009, Laufzeit bis 2069
Zielgruppe
Einheimische Bevölkerung der angrenzenden Dörfer des Nationalparks
Erzielte Wirkung
74.181 t CO2-Reduktion pro Jahr
Erzielte Co-Benefits
SDG 01 – Keine Armut, SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 15 – Leben an Land
Die Wiederherstellung von tropischem Regenwald und die Bekämpfung des Klimawandels durch die natürliche CO2-Senkenwirkung der Wälder stehen im Mittelpunkt des Projekts. Höchste Qualitätsstandards sichern ab, dass der Kohlenstoff in den Wäldern des Nationalparks langfristig gebunden wird. Degradierte und artenarme Flächen entwickeln sich durch das Pflanzen von einheimischen Baumarten wieder zu einem natürlichen und artenreichen Tropenwald. Gleichzeitig schafft das Projekt neue Perspektiven für die Menschen in der von Armut geprägten Region. Faire Einkommensmöglichkeiten tragen unmittelbar zur Armutsbekämpfung bei und verbessern die Lebensgrundlagen. Die Förderung von menschenwürdiger Arbeit und eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums sind essenzielle Pfeiler des Projekts.
Kooperationspartner vor Ort
Die lokalen Forstexpert:innen der Uganda Wildlife Authority sind für die Umsetzung vor Ort verantwortlich. Sie arbeiten direkt mit der Bevölkerung zusammen, führen die Pflanzungen durch und überwachen das Wachstum der Wälder.

www.primaklima.org/ueber-uns/unsere-projekte/

PRIMAKLIMA_Schimpanse im Kibale Nationalpark_z
Fotonachweis: PRIMAKLIMA
PRIMAKLIMA_Foto 1_Kleinbauernfamilie
Fotonachweis: PRIMAKLIMA