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Wälder leisten durch die Speicherung großer Mengen CO2 einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Der Erhalt von Kohlenstoffspeichern ist für die Transformation hin zu Netto-Null-Emissionen unabdingbar. Der Nutzen für die nachhaltige Entwicklung hängt von den Aktivitäten des einzelnen Projekts ab.
Die meisten Projekte dürften ohne Emissionsgutschriften finanziell unattraktiv sein. Während dies auf geringe Risiken der Nicht-Zusätzlichkeit hindeutet, ist der Zusätzlichkeits-Score insgesamt niedrig, da der Verified Carbon Standard (VCS) Projekte noch bis zu drei Jahre nach Projektstart listet und rechtlich vorgeschriebene Aktivitäten genehmigt, sofern diese nicht systematisch umgesetzt werden.
Die älteren VCS-Quantifizierungsmethoden VM0007 und VM0009 führen wahrscheinlich zu einer sehr großen Überschätzung der Emissionsminderungen. Die neue Methode VM0048 wird das Überschätzungsrisiko deutlich reduzieren, dürfte jedoch weiterhin zu erheblichen Überschätzungen führen.
Da Wälder zerstört werden könnten, ist das Risiko der Nicht-Dauerhaftigkeit hoch. Der VCS sieht eine Risikobewertung vor und verlangt eine entsprechende Einlage in einen Sicherungsfonds. Ausfallereignisse für Projekte, die vor 2024 registriert wurden, sind jedoch nur 20 Jahre lang meldepflichtig.