Partner:in für Entwicklung und Klima

Profil & Kontakt

Das Ubá Sustainability Institute ist ein Sozialunternehmen, das 2020 gegründet wurde um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Breite zu fördern. Es ist auf Klimafinanzierung sowie Zahlungen für Ökosystemdienstleistungen (Payments für Ecosystem Services, PES) spezialisiert. Ubá hat mehr als 15 Projekte in seinem Portfolio und bereits die Vermarktung von über 8 Millionen Tonnen CO2e unterstützt. Die Initiativen des Instituts konzentrieren sich auf Agroforstwirtschaft, die Wiederherstellung von Waldflächen, REDD+, Mangroven und „Blue Carbon“. Ubá verbindet die über 20-jährige Erfahrung seiner Gründer:innen mit einem festen Engagement für Transparenz und einer gerechten Verteilung der erzielten Vorteile. Ziel ist es, gemeinsam mit Basisorganisationen sowie Unternehmen langfristige Programme auf Grundlage empirischer und praktischer Erfahrungen aufzubauen und so Brücken für eine erfolgreiche, gerechte und nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Das Institut ist Teil der UNFCCC-Initiative „Climate Neutral Now“ und Mitglied bedeutender brasilianischer Klima- und Waldschutzbündnisse. Im Jahr 2023 wurde es von „Corporate LiveWire“ als „Best Sustainability Business“ ausgezeichnet und für den „Earthshot Prize“ der britischen Königsfamilie nominiert.

96 Rue Paradis
13006 Marseille
Frankreich

+33 6 40 41 24 30 / +55 16 99 609 5146

marinagavaldao@ubainstitute.com

Fotonachweis: Ubá Institute – All rights reserved

Spezifikationen

Projektländer und -regionen:
Projektsektoren:
Co-Benefits: Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs):
Zielgruppe:
Genutzte Projektstandards:
Rechtsform:
Portfolio:
Eigene Klimaschutzprojekte:
Angebote und Services:
Besonderheiten:

PROJEKTBEISPIEL

Biriba Instance, Ana Primavesi: Programm für nachhaltige Landwirtschaft und Renaturierung

Projekthintergrund
Dieses Programm zielt darauf ab, gemeinsam mit Familien kleiner und mittelgroßer landwirtschaftlicher Betriebe, einschließlich sogenannter „Assentados“, drei verschiedene Anbaumodelle umzusetzen; dies erfolgt in Brasilien, konkret in den Bundesstaaten São Paulo und Bahia.
(Assentados: Die brasilianische Bezeichnung für Landarbeiter:innen, die in „Assentamentos rurais“ leben. Hierbei handelt es sich um Landflächen, die im Zuge der Agrarreform vergeben wurden – ein Erfolg, der den Bemühungen sozialer Bewegungen zu verdanken ist.)



Die Wiederherstellung von Waldflächen konzentriert sich vornehmlich auf Uferzonen. Agroforstsystem-Modelle sind äußerst vielfältig gestaltet und umfassen sowohl heimische Baumarten als auch typische regionale Produkte wie Kakao und Kaffee sowie insgesamt mehr als 180 einheimische Pflanzenarten. Das Programm basiert auf agrarökologischen Praktiken und der Kompetenzentwicklung beteiligter Familien in den Bereichen Agroforstwirtschaft – wobei insbesondere die aktive Einbindung von Frauen, von der anfänglichen Umsetzung bis hin zur fortlaufenden Überwachung der Systeme, im Mittelpunkt steht.
Land/Region
Atlantischer Regenwald und Cerrado im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Technologie
Naturbasierte Lösungen
Standard
Verified Carbon Standard (VCS) + Climate, Community & Biodiversity Standards (CCBS)
Status und Laufzeit
Start 2025, Laufzeit von 40 Jahren
Zielgruppe
Familien kleiner bis mittelgroßer landwirtschaftlicher Betriebe, einschließlich der „Assentados“, in den brasilianischen Bundesstaaten São Paulo und Bahia.
Erzielte Wirkung
geschätzte 516.000 t CO2-Äquivalente innerhalb von 30 Jahren
Erzielte Co-Benefits
Zu den Co-Benefits des Projekts zählen insbesondere die Zunahme der einheimischen Vegetation, vor allem in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und erhöhtem Wasserbedarf. Darüber hinaus leistet das Projekt einen positiven Beitrag zur Minderung des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen. Des Weiteren trägt es zur Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen und zur Stärkung der organisatorischen Vernetzung von Akteuren entlang der Lieferkette bei.
Kooperationspartner vor Ort
Die Entwicklung des Projekts erfordert eine dauerhafte Zusammenarbeit mit lokalen und öffentlichen Institutionen. Seit dem Projektbeginn hat das Ubá Sustainability Institute bereits mit dem Nationalen Institut für Agrarreform und Kolonisierung (INCRA), der Koordinierungsstelle für integrale technische Unterstützung (CATI), dem Brasilianischen Unternehmen für Agrarforschung, Komitees für Flussgebiete, ländlichen Gewerkschaften und Gemeinden sowie lokalen Baumschulen und Lieferanten von Betriebsmitteln zusammengearbeitet.
Link zu weiteren Projektbeispielen
Ubá Institute – All rights reserved
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