Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima kompensiert Emissionen für 2024

16.04.2026

Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima setzt auch in diesem Jahr erneut ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz: Für das Jahr 2024 hat sie die CO₂-Emissionen des Geschäftsbetriebs umfassend nach dem GHG-Protocol berechnet und vollständig ausgeglichen. Dabei entschied sich die Stiftung für ein Klimaschutzprojekt in Uganda auf Grundlage einer Ausschreibung. Dieses nach dem renommierten Gold Standard zertifizierte Projekt des Projektanbieters myclimate, einem unserer Partner:innen für Entwicklung und Klima, trägt nicht nur zur Emissionsreduktion bei, sondern unterstützt insgesamt acht verschiedene Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Diese beinhalten unter anderem die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort, die Förderung von Bildung und die Nutzung erneuerbarer Energien.

„Mit ihrem Vorgehen übernimmt die Stiftung eine Vorreiterrolle und sendet ein klares Signal für qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte“, erklärt Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „In unserer täglichen Arbeit legen wir den Fokus auf einen möglichst geringen CO2-Fußabdruck durch beispielsweise nachhaltige Beschaffung, Bahnfahrten in Deutschland und die Nutzung von grünem Strom. Die Vermeidung und Reduktion von Emissionen stehen für uns an erster Stelle. Doch es verbleiben Restemissionen, die wir über Projekte im Globalen Süden, die nachhaltige Entwicklung und Klima befördern, kompensieren“, ergänzt Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung.

 

Über das Projekt

Das Hauptziel des Projekts ist die Versorgung von Institutionen wie Schulen und Gesundheitszentren in Uganda mit neuen Technologien, um Trinkwasser zu reinigen. Institutionelle Wasseraufbereitungssysteme – abhängig vom Typ – reinigen zwischen 120 und 650 Liter pro Stunde. So kann sauberes Wasser für bis zu 1.000 oder mehr Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden.

Der dadurch verminderte Verbrauch von nicht-erneuerbarem Feuerholz und Holzkohle reduziert den CO2-Ausstoß und wirkt sich zugleich positiv auf die Lebensbedingungen und die Gesundheit tausender Schüler:innen aus. Trinkwasseraufbereitungssysteme für Schulen helfen auch mit, den Plastikabfall an Schulen zu reduzieren, da Schülerinnen und Schüler keine Plastikflaschen mehr zur Schule bringen müssen.

Die Systeme für Schulen bestehen aus einem UV-Filter oder einem Ultra-Filtrationssystem und einem Wassertank von 450 bis 1000 Liter Fassungsvermögen. Für den Betrieb wird Strom benötigt, das Wasser stammt aus der Wasserleitung. Der UV-Wasserfilter reinigt das Wasser in drei Stufen. In einem ersten Schritt werden die gröbsten Verunreinigungen im Wasser herausgefiltert. In einem zweiten Schritt kommt ein Aktivkohlefilter zum Zug, der kleinste Partikel und flüchtige organische Verbindungen absorbiert und dafür sorgt, dass das Wasser geruchs- und geschmacksneutral ist. In der letzten Reinigungsstufe wird das Wasser mit UV-Licht bestrahlt. Dadurch werden Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger abgetötet. Die einzelnen Filter werden alle 6 Monate ersetzt, um einen reibungslosen Betrieb und die Wasserqualität zu gewährleisten. Die Filtersysteme haben eine Lebensdauer von durchschnittlich zehn Jahren.

 

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