Warum ist private Klimafinanzierung wichtig?

Etwa 60 % der Treibhausgasemissionen stammen aus nur zehn Ländern, während die 100 Länder mit den geringsten Emissionen weniger als 3 % beitragen (Climate Watch). Besonders für von Armut betroffene und benachteiligte Menschen in den Ländern des globalen Südens sind die Folgen des Klimawandels am stärksten spürbar, denn sie verfügen oft nicht über ausreichend Kapazitäten sich anzupassen. Die Folgen des Klimawandels können sich negativ auf Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit und Biodiversität auswirken. Um die globale Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen und eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen auf dieser Welt zu ermöglichen, sind sofortige und starke Minderungen der Treibhausgasemissionen notwendig. Die Förderung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) bringt gleichermaßen auch den Klimaschutz voran, zum Beispiel durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung ländlicher Räume.

Weltweit besteht bei der Finanzierung von Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung eine große und wachsende Lücke. Die Finanzierungslücke für Länder des globalen Südens zur Umsetzung und Erreichung nachhaltiger Entwicklung und der SDGs liegt nach aktuellen Schätzungen zwischen 3,9 und 4,3 Billionen US-Dollar.

Neben den staatlichen Finanzmitteln wird daher zusätzlich privates Kapital benötigt, um die Ziele der Agenda 2030 und des Pariser Abkommens erreichen zu können. Die Fähigkeit von Unternehmen, hier einen „gerechten Beitrag“ zu leisten, ist derzeit bei weitem nicht ausgeschöpft.

Mehr Informationen zu privater Klimafinanzierung im globalen Süden finden Sie im zugehörigen Infosheet der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.

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