Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus, während das Zeitfenster zum Handeln immer kleiner wird. Das Stück „Die Klima-Monologe“ erzählt vom weltweiten Ringen unterschiedlichster Menschen mit dem Klimawandel und zeigt, wie sie dessen Folgen ganz konkret in ihrer eigenen Biografie erleben – zwischen Bleiben und Weggehen, zwischen Ernteausfällen auf dem Land und dem Leben als Tagelöhner:in in der Stadt, zwischen Sicherheit und Identität, zwischen Hunger und Risiko.
Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater: Der Regisseur Michael Ruf führt teils mehrstündige, teils mehrtägige Interviews, die anschließend lediglich gekürzt und verdichtet werden – ohne Erfindungen, in der Originalsprache der Interviewten. Wortgetreues, menschennahes Theater.
Das Theaterstück erzählt vom Überleben einer Familie in Bangladesch nach Zyklon Aila, vom Kampf einer Pastoralistin gegen den Hunger aufgrund der Dürre im Norden Kenias, von einem Klimaaktivisten aus Pakistan, dessen eigenes Dorf am Fuße eines Gletschers überflutet wurde und einer Krankenschwester, die nur knapp dem tödlichsten Flächenbrand in der Geschichte Kaliforniens entkommen ist.
Im Anschluss an jede Vorführung findet ein Publikumsgespräch statt. Wir freuen uns, dass Sina Brod, Leiterin Forschung und Beratung der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima, daran teilnimmt und Fragen aus dem Publikum zu unserer Arbeit sowie der Verbindung zu Klimaschutzprojekten im Globalen Süden beantwortet.
Tickets & weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link: https://heimathafen-neukoelln.de/events/die-klima-monologe/
Wann: 01. September 2026
Uhrzeit: 19:00 (Einlass ab 18:45)
Ort: Berlin, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Veranstalter: Heimathafen Neukölln
Tickets: Hier