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Bereits zum dritten Mal wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Kommunale Partnerschaften vergeben. Ausgezeichnet werden Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Globalen Süden besonders vorbildlich für die Verwirklichung der Agenda 2030 engagieren. Erstmals ist auch die Allianz für Entwicklung und Klima in den Kommunalpreis eingebunden.

Überreicht wird der Preis am 4. Dezember 2020 von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller im Rahmen des 13. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten ein Preisgeld in Höhe von 60.000 € für neue Projekte im Rahmen der Partnerschaft. Zusätzlich zum Preisgeld finanziert und vermittelt die Allianz für Entwicklung und Klima eine Beratung zur klimafreundlichen Gestaltung der Partnerschaftsarbeit für die Siegerkommunen. In diesem Zusammenhang werden umfangreiche Informationen und individuelle Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt. Im Fokus steht dabei der Ansatz der CO2-Kompensation, der nach der Vermeidung und Verminderung von Treibhausgasemissionen dabei unterstützt, den ökologischen Fußabdrucks immer kleiner werden zu lassen.

Mit der Auszeichnung soll das Engagement der Kommunen gewürdigt werden, das in der Gesellschaft nicht immer die verdiente Aufmerksamkeit erfährt. Ausführliche Informationen sind unter https://www.nachhaltigkeitspreis.de/kp/ abrufbar.

© Frank Fendler

Mit der Studie zum aktuellen Stand des freiwilligen Treibhausgas-Kompensationsmarktes in Deutschland reagiert die Allianz für Entwicklung und Klima auf die bisher unbefriedigende Daten- und Publikationslage zu den Entwicklungen seit 2016.

Die Studie analysiert die Dynamik des freiwilligen CO2-Marktes in den Jahren 2017, 2018 und 2019 in Deutschland. Im Jahr 2019 wurde eine Rekordmenge von über 20,2 Mio. tCO2eq kompensiert. Das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders gestiegen ist die Nachfrage nach Zertifikaten durch klein- und mittelständische Unternehmen.

Ein umfassendes Verständnis der jüngsten und künftig zu erwartenden Entwicklungen auf dem freiwilligen Markt sowie der Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens ist eine notwendige Voraussetzung für eine gezielte und effektive Förderung des privatwirtschaftlichen und nichtstaatlichen Engagements für Entwicklung und nachhaltigen Klimaschutz.

Die Studie ist als ausführliche Langfassung sowie als komprimierte Kurzfassung verfügbar.

Die Allianz für Entwicklung und Klima kooperiert im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema „Kompensationszahlungen kleiner und mittlerer deutscher Unternehmen für CO2-Emissionen“ mit der Universität Kassel. Während CO2-Kompensation durch Privatpersonen und auch durch größere Unternehmen bereits häufiger empirisch untersucht wurde, ist über die Erfahrungen sowie die Bereitschaft und Beweggründe von kleinen und mittleren Unternehmen mit derartigen Maßnahmen wenig bekannt.
 
Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen einer empirischen Studie grundlegende Forschungslücken adressiert werden. Inhaltlich geht es u.a. um die Analyse der Beweggründe für CO2-Kompensation in kleinen und mittleren Unternehmen sowie weiterer relevanter Faktoren (z.B. Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße). 

© Universität Kassel

Im Jahrbuch Nachhaltigkeit 2020 des Walhalla Fachverlags ist im März 2020 ein Artikel über die Allianz für Entwicklung und Klima erschienen. Das Jahrbuch, das seit 2018 veröffentlicht wird, gibt namhaften Expertinnen und Experten aus der Praxis eine Plattform, um ihre Erfahrungen und Anregungen rund um das Thema Nachhaltigkeit darzustellen. Der Beitrag zur Allianz für Entwicklung und Klima erläutert die Wirksamkeit von freiwilliger Kompensation und Klimaneutralität und gibt einen Einblick in die Arbeit der Allianz. Weitere Informationen und den Weg zum Jahrbuch finden Sie hier

Das Energie- und Umweltzentrum (eza!) Kempten stellte am 17. Februar das Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 vor. Das Bündnis bietet eine Plattform für Unternehmen, Institutionen und Kommunen, die ihre Treibhausgasemissionen reduzieren, auf erneuerbare Energien setzen und unter Nutzung des Instruments der Kompensation Klimaneutralität bis 2030 anstreben. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, der an der Auftaktveranstaltung als Redner teilnahm, lobte das Engagement des Energie- und Umweltzentrums Allgäu und seiner Bündnispartner für ein „Klimaneutrales Allgäu 2030“, das damit ein erstes regionales Bündnis im Umfeld der Allianz für Entwicklung und Klima geschaffen hat.

Die Unternehmen, Institutionen und Kommunen, die sich entschließen, aktiv zu werden, treten mit dem Bündnis gleichzeitig der Allianz für Entwicklung und Klima bei. Ganz im Sinne der Allianz für Entwicklung und Klima verfolgen die Bündnispartner den Ansatz, Emissionen zugleich zu vermeiden, zu reduzieren und zu kompensieren. Hier greifen auch die Entwicklungswirkungen entsprechend der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, denn der Großteil der Kompensation soll über Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern geschehen. Darüber hinaus sind auch regionale Maßnahmen geplant.

allgäu.tv Nachrichten: Startschuss für Bündnis Klimaneutrales Allgäu (Sendung vom 18. Februar 2020)

Foto © eza!

Am 13. Februar 2020 fand in Berlin, initiiert durch das Unternehmen NOVENTI und unter Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, die Auftaktveranstaltung „Zeichen setzen! – Initiative klimaneutrale Apotheken Deutschlands“ statt.

Die neugegründete Initiative „Klimaneutrale Apotheken“ unterstützt Apotheken in Deutschland dabei, klimaneutral zu werden. Sie ist eng mit der Allianz für Entwicklung und Klima verzahnt, die von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ins Leben gerufen wurde, um zusätzliches nichtstaatliches Engagement für Entwicklung und Klimaschutz zu mobilisieren.

Dabei verpflichten sich die teilnehmenden Apotheken, Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz durchzuführen, wie u. a. eine Senkung des Stromverbrauchs. NOVENTI kompensiert im Gegenzug den CO2-Ausstoß der Apotheke durch die Unterstützung eines Projektes zur Förderung von Windenergie für die Impfstoffherstellung in Indien. Die Kosten für die Kompensation werden von NOVENTI – selbst Unterstützer der Allianz für Entwicklung und Klima – übernommen. Nach erfolgreicher Umsetzung erhalten Apotheken eine offizielle Zertifizierung sowie das Siegel „Klimaneutrale Apotheke“.

Nina Ruge, Botschafterin der Allianz für Entwicklung und Klima, führte die Gäste durch das Programm, an dem Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller als Schirmherr der Initiative teilnahm. Neben einer Podiumsdiskussion, u. a. mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Dr. Hermann Sommer, dem Vorstandsvorsitzenden der NOVENTI und Holger Wessling, Vorstand der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, wurden die ersten klimaneutralen Apotheken Deutschlands ausgezeichnet.

Fotos © Florian Gaertner/photothek

Am 11. Februar gab das weltweit agierende Logistikunternehmen Kühne + Nagel International AG bekannt, dass es 15 Millionen Euro in Aufforstung und Waldkäufe u. a. in Afrika und Südamerika investieren wird. Auf diese Weise kann nicht nur Klimaschutz betrieben, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, der Agenda 2030, geleistet werden.

Kühne + Nagel hat sich das Ziel gesetzt, die eigene Klimaneutralität bereits in diesem Jahr zu erreichen und alle aktuell nicht vermeidbaren CO2-Emissionen zu kompensieren. Darüber hinaus möchte Kühne + Nagel bis 2030 alle seine Kunden dafür gewinnen, dass sie ihre über Kühne + Nagel abgewickelten Transporte ebenfalls klimaneutral stellen.

Während seines Besuchs in der Unternehmenszentrale in Hamburg lobte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller die wertvolle Pionierarbeit. Kühne + Nagel ist seit Ende 2019 Unterstützer der Allianz, die Kühne-Stiftung folgte nur kurze Zeit später. Inhaber Klaus-Michael Kühne betonte seine Wertschätzung für die Allianz für Entwicklung und Klima und forderte zeitgleich Wirtschaft und Politik auf, mit innovativen Lösungen und effektiven Rahmenbedingungen ebenfalls ihren Beitrag zu leisten.

Zum Bericht des NDR

Fotos © Daniel Reinhardt/Kühne+Nagel

Mit einem Stand auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) warb die Allianz für Entwicklung und Klima für die nichtstaatliche Förderung von nachhaltiger Entwicklung und globalem Klimaschutz. Bundesminister Dr. Gerd Müller informierte sich persönlich am Stand über den Fortschritt bei der Allianz.

400.000 Besucherinnen und Besucher, zumeist Verbraucher und Privatpersonen, informierten sich in der Halle des Bundesentwicklungsministeriums an 10 Tagen über Klima-, Wald- und Landwirtschaftsthemen, die für die Allianz wichtige Handlungsfelder darstellen. Mit anschaulichen Projektbeispielen, Präsentationen sowie einem Quiz wurde ihnen am Allianz-Stand die Möglichkeit der Förderung von nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz durch freiwillige CO2-Kompensation nähergebracht. Dabei konnte die Allianz auf die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Projektentwickler zählen.

Des Weiteren diskutierte der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle auf dem Podium mit den Allianz-Unterstützern Kühne+Nagel (Michael Maass), South Pole (Eva van der Want) sowie dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (Prof. Dr. Estelle Herlyn) über das Thema „CO2-Kompensation – eine gute Chance für Entwicklung und Klima“.

Fotos © GIZ/Thomas Koehler/photothek

Im Rahmen der BMZ-Veranstaltung „Zukunft sichern – Biologische Vielfalt erhalten“, die am 16. Dezember 2019 im Museum für Naturkunde in Berlin stattfand, ernannte Bundesminister Dr. Gerd Müller Nina Ruge, deutsche Fernsehmoderatorin und bereits Botschafterin der UN-Dekade für biologische Vielfalt, zur ersten offizielle Botschafterin der Allianz für Entwicklung und Klima. Nina Ruge wird uns in diesem Jahr dabei unterstützen, die Idee der Allianz für Entwicklung und Klima in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Darüber freuen wir uns sehr!

Foto © Thomas Trutschel

Wir freuen uns, Ihnen das neue Video der Allianz für Entwicklung und Klima zu präsentieren. Sie sind herzlich dazu eingeladen, dieses zu verlinken und zu teilen.

> deutsche Version bei YouTube
> englische Version bei YouTube

Anlässlich des 11. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 22. November 2019 in Düsseldorf haben Bundesminister Dr. Gerd Müller und Stefan Schulze-Hausmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., in einer feierlichen Zeremonie gemeinsam die Mitmacherklärung der Allianz für Entwicklung und Klima unterschrieben. Mit den beiden Unterschriften wurde der Beitritt der Stiftung zur Allianz für Entwicklung und Klima besiegelt. Damit ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. nun einer von über 400 Unterstützern der Allianz.

Foto © Ralf Ruehmeier

Am 17. September traf sich der Unterstützerkreis der Allianz für Entwicklung und Klima in Bonn. Etwa 200 Unterstützer und Interessierte diskutierten gemeinsam mit Bundesminister Dr. Gerd Müller und weiteren hochrangigen Gästen über das Potential zusätzlichen freiwilligen Engagements nichtstaatlicher Akteure für Klimaschutz und Entwicklung. Zur Bildergalerie und zum Artikel. Eine ausführliche Zusammenfassung des Tages ist hier zu finden.

Als einer der ersten Fußball-Bundesligisten wird Allianz-Unterstützer TSG 1899 Hoffenheim klimaneutral. Erfahren Sie mehr unter www.achtzehn99.de.

Allianz-Unterstützer Bosch möchte bis 2020 klimaneutral werden. Lesen Sie dazu Näheres unter Handelsblatt.com.

Nachberichterstattung zum ersten Treffen des Unterstützerkreises am 28. März 2019.

Impressionen vom ersten Treffen des Unterstützerkreises am 28. März 2019. Hier geht es zur Bildergalerie

Newsletter der Allianz für Entwicklung und Klima (Ausgabe 03/2019), u. a. mit einem Rückblick auf das Initiativkreistreffen am 12. November 2018.