Das Spektrum der Kompensationsprojekte ist weit gefächert und reicht vom Einsatz erneuerbarer Energien über den Schutz oder die Aufforstung von Wäldern bis zu Programmen zur Regeneration von ausgelaugten Ackerböden oder zur Umstellung auf klimafreundliche Landwirtschaft. Sie können auch neue Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte vorschlagen, um CO2-Emissionen zu kompensieren. Das Geld für den Erwerb der Zertifikate fließt direkt in die jeweiligen Projekte vor Ort.
Das Ergebnis:
Wenden Sie sich einfach an unsere Partner:innen für Entwicklung und Klima. Dort erhalten Sie eine kompetente Beratung und Unterstützung bei der Auswahl konkreter Projekte. Außerdem bilanzieren unsere Partner:innen auf Wunsch Ihre Treibhausgasemissionen.
Die in der Allianz für Entwicklung und Klima akzeptierten Klimaschutzzertifikate entsprechen hohen internationalen Standards. Ein Anforderungskatalog definiert die in der Allianz zugelassenen Standards und Prozesse, um optimale Transparenz herzustellen.
Die Kompensationsprojekte der Allianz unterstützen neben dem Ziel 13 (Klimaschutz) auch immer mindestens ein weiteres der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030: Zu diesen insgesamt 17 Zielen gehören zum Beispiel der Zugang zu bezahlbarer und sauberer Energie und zu sauberem Wasser für alle, Gesundheit sowie das Ziel, Armut in jeder Form und überall zu beenden. Daher leisten Sie mit Ihrer Kompensation einen konkreten Beitrag, der unmittelbar Wirkung zeigt – für den Schutz des Klimas und für die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Als Unterstützer:in der Allianz tragen Sie durch die Förderung von Kompensationsprojekten dazu bei, dass Klimaschutztechnologien – angepasst an die lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten in den Partnerländern – entwickelt, gefördert und umgesetzt werden können. Die Bandbreite reicht von Lösungen auf Haushaltsebene, wie dem Bau von energieeffizienten Kochöfen oder Mikrobiogasanlagen, bis hin zu größer skalierten Projekten mit Biomassekraftwerken, Solaranlagen oder geothermischen Kraftwerken.
Internationaler Klimaschutz und Entwicklungsförderung kann in verschiedensten Bereichen erreicht werden:
Ausgangslage: Wenn landwirtschaftliche Reststoffe offen
gelagert werden, entstehen durch ihre natürliche Zersetzung
klimaschädliche Gase, die in die Atmosphäre entweichen.
So war es bisher auch auf einer nachhaltig bewirtschafteten
Ölpalmenplantage in Honduras.
Ansatz: Eine Biogasanlage fängt die methanhaltigen Gase, die bei der Zersetzung frei werden, auf und nutzt diese für die Strom- und Wärmeerzeugung. Die Anlage ersetzt fossile Energieträger, mit denen bisher die Elektrizität und die Wärme für den Betrieb erzeugt wurden.
Technologie: Biogas (Erneuerbare Energie)
CO2-Einsparung: etwa 54.000 t CO2 pro Jahr
Entwicklungswirkungen:
Ausgangslage: Im peruanischen Amazonas-Becken wird die ursprünglich isolierte Provinz Madre de Dios durch den Transoceánica Highway durchschnitten. Entwaldung durch Rodungen für die Landwirtschaft und illegale Abholzung schreiten schnell voran.
Ansatz: Rund 100.000 Hektar Wald werden durch effektive Überwachung des Projektgebiets vor illegaler Abholzung geschützt. Die Dorfgemeinschaften werden zudem durch Aus- und Weiterbildungsprogramme bei einer nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes unterstützt. Das sichert auch ihre Lebensgrundlage.
Technologie: Waldschutz
CO2-Einsparung: 660.000 t CO2 pro Jahr
Entwicklungswirkungen:
Ausgangslage: Das Volk der Maasai wohnt im südlichen Kenia und nördlichen Tansania. Die traditionelle Maasai-Methode des Kochens über offenem Holzfeuer ist zeitaufwendig, fördert die Abholzung und produziert erhebliche Mengen an Rauch in Innenräumen – was Frauen und Kinder erheblichen Gesundheitsgefahren aussetzt.
Ansatz: Durch die Verbreitung von effizienten Kochöfen an Maasai-Gemeinden im südlichen Kenia entlastet dieses Projekt vor allem den nahegelegenen Mau-Wald, in dem viele Einheimische ihr Brennholz sammeln. Zudem verringert es spürbar das Risiko rauchbedingter Gesundheitsprobleme.
Technologie: Saubere Kochöfen (Energieeffizienz)
CO2-Einsparung: 14.500 t CO2 pro Jahr
Entwicklungswirkungen:
Ausgangslage: Der Kibale Nationalpark im Westen Ugandas ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Hier lebt unter anderem die größte Schimpansen-Population der Welt. Allerdings kam es zu großflächiger Abholzung. Wiederaufforstungen sind nötig, um dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten und degradierte Flächen wieder in großflächige Lebensräume umzuwandeln.
Ansatz: Neben den Aufforstungen gehören auch die nachhaltige Waldnutzung, der Ausbau des Ökotourismus und effektiver Feuerschutz zur Wiederherstellung des Ökosystems. Für die Menschen vor Ort entstehen so auch verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Das schafft neue Perspektiven in der von Armut geprägten Region und hilft den Nationalpark wirksam zu schützen.
Technologie: Aufforstung
CO2-Einsparung: 228.962 t CO2 pro Jahr
Entwicklungswirkungen:
Fotonachweis: South Pole, Fokus Zukunft, South Pole, Thomas Trutschel/photothek.net, First Climate, South Pole, PRIMAKLIMA
Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima
Chausseestraße 22
10115 Berlin
Telefon: +49 30 3465573-00
E-Mail: info@allianz-entwicklung-klima.de
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